|
Application Service Provider Application Service Provider bedeutet soviel wie “Anwendungs-Dienstleister”.
Das Freiburger Systemhaus „Computer nach Maß“ (CNM) bietet Betreibern von Computer-Netzwerken ein „First-Class-Hotel für ihre Software“ an. Gemeint ist damit die Einrichtung bzw. der Betrieb eines so genannten Anwendungsservers. Nach Ansicht von Fachleuten gewinnt die zentrale Bereitstellung von Applikationen im Netz zunehmend an Bedeutung. Bisher sieht die übliche Struktur von Computer-Netzwerken in Unternehmen und anderen Institutionen in vielen Fällen so aus, dass auf jedem einzelnen Arbeitsplatzrechner (Client) die notwendigen Software-Anwendungen installiert sind, während die Daten auf einem speziell dafür vorgesehenen Computer zentral gespeichert und verwaltet werden (Dateiserver). Diese Struktur bietet zahlreiche in der Praxis bewährte Vorteile: Von allen Clients aus kann problemlos auf die gemeinsamen Daten zugegriffen werden. Die zentrale Datenverwaltung stellt sicher, dass der Zugriff immer auf den selben Datensatz beispielsweise eines Kunden, eines Artikels oder einer Rechnung erfolgt. Eine Mehrfacheingabe wird vermieden und der Server lässt zum gleichen Zeitpunkt jeweils nur einen Client zur Bearbeitung zu, damit der Datensatz immer aktuell und vollständig ist. Zudem erleichtert der Dateiserver den Schutz der Daten gegen technische Pannen und ungewollte Zugriffe ganz erheblich. Der große Nachteil bei derartig aufgebauten Netzen ist allerdings, dass die notwendige Software, etwa Standard- Büroanwendungen oder die jeweilige Branchenlösung, an jedem einzelnen Arbeitsplatz-Computer aufgespielt werden muss. Fehlt einem Client das passende Programm, nützt dem Benutzer auch die zentrale Datenspeicherung auf dem Dateiserver nichts. In vielen heutigen Computer-Netzwerken führt also kein Weg daran vorbei, dass die Software- Installationen auf den zahlreichen Client-Computern unter großem Aufwand gewartet und aktualisiert werden müssen. Das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern zwingt oftmals auch zu einen ressourcenzehrenden Wettlauf mit den stets wachsenden Hardwareanforderungen der neuesten Software- Versionen. Viele Systemadministratoren wissen ein Lied von dieser Problematik zu singen. Die Lösung dafür erscheint recht naheliegend, doch erst die jüngsten technischen Fortschritte machen sie für die breite Masse der Betriebe und Organisationen und gerade auch in kleineren Netzen praktikabel: Anstatt nur die Daten zentral zu speichern und zu verwalten, installiert man auch die Software auf einem Zentralrechner – auf dem so genannten Anwendungsserver. Dieser Schritt senkt die Anforderungen an die Clients und an deren Betreuung fulminant: Anstelle von mächtigen, komplexen und ressourcenhungrigen Programmen reicht dort künftig eine schlanke Software aus, die die Kommunikation mit dem Anwendungsserver abwickelt. Dort tun die großen Applikationen ihren Dienst. Die Vorteile eines zentralen Anwendungsservers sind offensichtlich und weitreichend. Erstens arbeiten alle Mitarbeiter immer mit der selben Ausgabe eines Programms, Kollisionen zwischen verschiedenen Versionen sind ausgeschlossen. Eine Update erfolgt unabhängig von der Zahl der Clients im Netz immer simultan. Zweitens sinkt der Installations- und Wartungsaufwand für die Anwendungssoftware, den der Systemadministrator leisten muss, erheblich. Ebenfalls erheblich gesenkt werden, drittens, die Hardwareanforderungen an die Clients. Dort erfolgt nur noch die Dateneingabe über Maus und Tastatur sowie die graphische Ausgabe auf dem Display. Die rechenintensive Datenverarbeitung findet auf dem Anwendungsserver statt. Das führt zu erheblich längeren Lebenszyklen der Client-Rechner und damit zu einer weiteren Kostensenkung. Viertens ermöglicht es die Arbeit mit dem Anwendungsserver, sich mitten während der Arbeit aus dem System auszuloggen und zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt, gegebenenfalls auch an einem beliebigen anderen Client die Arbeit an genau dieser Stelle fortzusetzen. Auf dem Server kann nämlich der Arbeitsprozess erhalten bleiben, auch wenn ein Benutzer das System verlässt. Ein deutlicher Zugewinn an räumlicher und zeitlicher Flexibilität und Zeitersparnis sind die Folge. Fünftens schließlich ebnet die zentrale Softwarebereitstellung durch den Anwendungsserver das Teilen von Lizenzen. Ein selten genutztes Programm braucht nicht auf jedem Client mit je einer eigenen Lizenz vorgehalten zu werden. Es reichen vielleicht zwei oder drei Lizenzen aus, obwohl die Software dennoch von allen Clients aus verfügbar ist. Hier bietet sich ein weiteres Kostensenkungspotenzial. CNM richtet auf Wunsch den Anwendungsserver ein. Das hierzu notwendige Spezialwissen hat sich CNM als eines der erfahrensten Systemhäuser in Freiburg über Jahre hinweg erarbeitet. Darum kennt man dort auch das am häufigsten vorgebrachte Vorurteil gegenüber der neuen Technik: Das System erscheine störanfällig. Was ist, wenn der Anwendungsserver einmal streiken sollte? Wie könne dann weiter gearbeitet werden? Die Experten von CNM wissen, dass solche Befürchtungen unbegründet sind. Erstens ist der Anwendungsserver prinzipiell nicht anfälliger als die üblicherweise eingesetzten Dateiserver. Und mit dessen erwiesenermaßen sehr geringem Ausfallrisiko können die meisten Betriebe und Einrichtungen gut leben. Oder anders ausgedrückt: Letztlich ist das neue System nicht anfälliger als das bewährte. Für den Fall, dass doch einmal ein technisches Problem mit dem Server auftreten sollte, sorgt CNM, zweitens, doppelt vor. Zum einen können auf den Clients „Notfallversionen“ der wichtigsten Programme installiert werden, zum anderen bietet CNM raschen Vor-Ort-Service an. Über die lokale Einrichtung des Anwendungsservers hinaus, offeriert CNM zusätzlich das Server-Hosting. Der Server steht dabei nicht mehr beim Kunden, sondern wird in einem speziell klimatisierten Raum bei CNM betrieben. Zugegriffen wird über das Internet, dessen Geschwindigkeit für alle Büro- Anwendungen völlig ausreicht. Für den Kunden ergeben sich beim Server-Hosting weitere Vorteile. Erstens kann er nun von jedem Ort der Erde aus, an dem ein Internetzugang gegeben ist, auch auf seine Applikationen und seine Daten zugreifen. Mitarbeiter können spielend einfach von zu Hause aus arbeiten. Auch auf Geschäftreise stehen alle Daten und Programme zur Verfügung. Zweitens wird die Daten- und Ausfallsicherheit noch einmal gesteigert. CNM übernimmt Backup und Wartung der Server. Drittens kann auch die restliche Administration der Server ohne Komplikationen von CNM übernommen werden. Treten tatsächlich einmal Schwierigkeiten auf, kann CNM in kürzester Zeit und sehr kostengünstig darauf reagieren und die Funktionsfähigkeit des Serversystems aufrechterhalten. Der Kunde kann sich auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren und überlässt die technische Infrastruktur ganz den erfahrenen Händen bei CNM.
|